ÿþ<html> <head><title>FolkWorld Artikel: Klezmer</title></head> <body bgcolor="#FFF2E6" link="#DC143C" alink="#FF3300" vlink="#4B0082"> <p><font size=4 color="4169e1"><font FACE="Maiandra GD">FolkWorld</font> Ausgabe 35 02/2008; Artikel aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie </font> </p> <center> <p><b><font color="#ff0000" size="7">Klezmer</font><br> <font color="#008000" size="3">Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie</font> </b></p> </center> <p><font size=4> <i>Zur Einstimmung auf den Länderschwerpunkt Israel beim TFF.Rudolstadt 2008:</i> Klezmer ist eine aus dem aschkenasischen Judentum stammende Volksmusiktradition. Etwa um das 15. Jahrhundert entwickelten Musiker eine Tradition weltlicher jüdischer Musik. Die Klezmermusik ist durch ihre charakteristischen an die menschliche Stimme erinnernden ausdrucksstarken Melodien leicht erkennbar, sie vermag gleichsam zu lachen und zu weinen. </font></p> <P><B>Klezmer</B> (aus dem <A title="Aramäische Sprache" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aram%C3%A4ische_Sprache">aramäischen</A>  kli zemer ÛÜÙ ÖÞè, deutsch  Gefäß des <A title=Lied href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lied">Liedes</A> ) ist eine aus dem <A title=Aschkenasim href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aschkenasim">aschkenasischen</A> <A title=Judentum href="http://de.wikipedia.org/wiki/Judentum">Judentum</A> stammende <A title=Volksmusik href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volksmusik">Volksmusiktradition</A>. Etwa um das <A title="15. Jahrhundert" href="http://de.wikipedia.org/wiki/15._Jahrhundert">15. Jahrhundert</A> entwickelten <I>klezmorim</I> oder <I>klezmerim</I> genannte Musiker eine Tradition weltlicher (nichtliturgischer) jüdischer Musik. Sie orientierten sich an bestimmten <A title=Religiosität href="http://de.wikipedia.org/wiki/Religiosit%C3%A4t">religiösen</A> Traditionen, die bis in biblische Zeiten zurückreichten; ihre musikalische Ausdrucksweise entwickelte sich indessen weiter bis in die Gegenwart. Das Repertoire besteht vor allem aus Musik zur Begleitung von Hochzeiten und anderen Festen.</P> <P>Ursprünglich bezog sich der Begriff <I>klezmer</I> (Plural <I>klezmorim</I>) auf die Musiker. Erst seit Beginn des Revivals, der Wiederentdeckung dieser Musik in den USA in den 1970er Jahren, findet der Begriff Anwendung zur Bezeichnung des musikalischen Genres. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden diese Musik zumeist  <A title=Jiddisch href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jiddisch">jiddische</A> Musik genannt. Unter der Bezeichnung Klezmer versteht man ausschließlich instrumentale Musik.</P> <P>Die Schreibweise  Klezmer stammt aus dem <A title="Englische Sprache" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Englische_Sprache">Englischen</A>, wo das  z für ein stimmhaftes  s steht. Im deutschen Sprachraum ist daher auch die Schreibweise  Klesmer sinnvoll.</P> <P><A id=Stil name=Stil></A></P> <H2><SPAN class=mw-headline>Stil</SPAN></H2> <P>Die Klezmermusik ist durch ihre charakteristischen an die menschliche Stimme erinnernden ausdrucksstarken Melodien leicht erkennbar, sie vermag gleichsam zu lachen und zu weinen. Dies geschieht nicht als stilistische Entsprechung, sondern in bewusster Nachahmung des <A title="Chasan (Kantor)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chasan_(Kantor)">Chasan</A> und paraliturgischem Gesang. Dies erfolgt teilweise in hoher technischer Vollendung. Es gibt krekhts,  Schluchzen , und dreydlekh, eine Art <A title=Triller href="http://de.wikipedia.org/wiki/Triller">Triller</A>.</P> <P><A id=Geschichte name=Geschichte></A></P> <H2><SPAN class=mw-headline>Geschichte</SPAN></H2> <P><I>Siehe auch:</I> <A title="Jüdische Musik" href="israel2.html">Jüdische Musik</A></P> <P>Die <A title=Bibel href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bibel">Bibel</A> beschreibt verschiedentlich die Klangköper und das musikalische Schaffen der <A title=Leviten href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leviten">Leviten</A>. Wenn auch mit der Zerstörung des <A title="Israelitischer Tempel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Israelitischer_Tempel">2. Tempels</A> im Jahre <A title=70 href="http://de.wikipedia.org/wiki/70">70</A> viele <A title=Rabbiner href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rabbiner">Rabbiner</A> ihre Musik aufgaben, blieb der Bedarf bestehen, an Feierlichkeiten wie Hochzeiten <img src="../p/yidlfidl.jpg" width=294 height=221 VSPACE=10 HSPACE=10 alt="Yidl Mitn Fidl" align=right> musikalisch Freude zu verbreiten. Die Klezmorim eroberten diese Nische. Der erste namentlich bekannte Klezmer war <I>Yakobius ben Yakobius</I> (um <A title=150 href="http://de.wikipedia.org/wiki/150">150</A>), ein <A title=Aulos href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aulos">Aulosspieler</A> in <A title=Samaria href="http://de.wikipedia.org/wiki/Samaria">Samaria</A>. Die erste schriftliche Aufzeichnung über Klezmorim stammt aus dem <A title="15. Jahrhundert" href="http://de.wikipedia.org/wiki/15._Jahrhundert">15. Jahrhundert</A>. Es ist wohlgemerkt unwahrscheinlich, dass diese Musik in der heutigen Klezmermusik wieder erkennbar wäre, da die Art und Struktur dieser Musik aller Wahrscheinlichkeit nach im <A title="19. Jahrhundert" href="http://de.wikipedia.org/wiki/19._Jahrhundert">19. Jahrhundert</A> aus <A title=Bessarabien href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bessarabien">Bessarabien</A> stammt, wo der Hauptteil des heutigen traditionellen Repertoires geschrieben wurde.</P> <P>Die Klezmorim gründeten ihre <A title=Säkular href="http://de.wikipedia.org/wiki/Säkular">weltliche</A> Instrumentalmusik auf die <A title=Liturgie href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liturgie">liturgische</A> Vokalmusik der <A title=Synagoge href="http://de.wikipedia.org/wiki/Synagoge">Synagoge</A>, insbesondere den <A title=Kantor href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kantor">Kantorengesang</A>. Allerdings wurden die Klezmorim  mit anderen <A title=Spielleute href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spielleute">Spielleuten</A>  von den <A title=Rabbiner href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rabbiner">Rabbinern</A> wegen ihres <A title="Fahrendes Volk" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrendes_Volk">fahrenden</A> Lebensstils eher verachtet. Die Klezmorim reisten und musizierten häufig zusammen mit <A title=Romamusik href="http://de.wikipedia.org/wiki/Romamusik">Romamusikern</A> (<I>lutari</I>), da diese einen ähnlichen gesellschaftlichen Rang einnahmen. So übten sie einen großen gegenseitigen musikalischen und sprachlichen Einfluss aufeinander aus (der umfangreiche jiddische Klezmer-<A title=Argot href="http://de.wikipedia.org/wiki/Argot">Argot</A> weist Roma-Entlehnungen auf).</P> <P>Die Klezmorim wurden wegen ihrer musikalischen Fähigkeiten und ihres vielseitigen Repertoires geschätzt, und blieben keineswegs auf das Spielen reiner Klezmermusik beschränkt. Christliche Kirchen nahmen sie zuweilen in Dienst, und einige klassische italienische Violinvirtuosen holten sich bei ihnen Anregungen. Der örtliche Adel schätzte die besten Klezmorim sehr hoch und engagierte sie häufig zu seinen Festlichkeiten.</P> <P>Wie andere fahrende Musiker wurden die Klezmorim häufig durch Behörden schikaniert. Die bis ins 19. Jahrhundert andauernden Beschränkungen in der <A title=Ukraine href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ukraine">Ukraine</A> verboten ihnen das Spielen laut tönender Instrumente. Folglich griffen die Musiker zur <A title=Violine href="http://de.wikipedia.org/wiki/Violine">Violine</A>, tsimbl (oder <A title=Hackbrett href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hackbrett">Hackbrett</A>) und anderen Saiteninstrumenten. <A class=new title="Michael Joseph Gusikow" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Michael_Joseph_Gusikow&amp;action=edit">Michael Joseph Gusikow</A>, der erste vor europäischem Konzertpublikum auftretende Klezmer, spielte ein von ihm selbst erfundenes <A title=Xylophon href="http://de.wikipedia.org/wiki/Xylophon">Xylophon</A>, das er  Holz- und Strohinstrument nannte. Es ähnelte klanglich einem Hackbrett und löste enthusiastische Kommentare bei <A title="Felix Mendelssohn Bartholdy" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Mendelssohn_Bartholdy">Felix Mendelssohn</A> aus; bei <A title="Franz Liszt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Liszt">Liszt</A> hingegen mißbilligende. Später um 1855 unter <A title="Alexander II. (Russland)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_II._(Russland)">Alexander II. von Russland</A>, war in der Ukraine auch das Spielen laut klingender Instrumente erlaubt. Die <A title=Klarinette href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klarinette">Klarinette</A> ersetzte bald die Violine als bevorzugtes Instrument. Auch eine Entwicklung Richtung <A title=Blasmusik href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blasmusik">Blas-</A> und <A title="Perkussion (Musik)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Perkussion_(Musik)">Perkussionsmusik</A> erfolgte, als die Klezmorim in Militärkapellen eingezogen wurden.</P> <P>Als die Juden Osteuropa und das <A title=Schtetl href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schtetl">Schtetl</A> verließen, verbreiteten sich die Klezmerkultur weltweit, besonders in den <A title="Vereinigte Staaten" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vereinigte_Staaten">USA</A>. Zunächst hielten die amerikanischen Juden wenig von der Klezmertradition, dort lebten lediglich einige jiddische Volksliedsänger. In den 1920ern bewirkten die Klarinettisten Dave Tarras und <A title="Naftule Brandwein" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Naftule_Brandwein">Naftule Brandwein</A> ein kurzes aber einflussreiches Aufleben. Jedoch in dem Maß, wie die Juden die leitende Kultur der USA übernahmen, sank die Popularität der Klezmer, und jüdische Festlichkeiten wurden zunehmend von nichtjüdischer Musik begleitet.</P> <P>Wenn auch die traditionellen Aufführungen ihre Popularität verloren, erfuhren viele berühmte jüdische Komponisten der <A title=Kunstmusik href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kunstmusik">Kunstmusik</A>, wie <A title="Leonard Bernstein" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leonard_Bernstein">Leonard Bernstein</A>, <A title="Aaron Copland" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aaron_Copland">Aaron Copland</A> oder <A title="George Gershwin" href="http://de.wikipedia.org/wiki/George_Gershwin">George Gershwin</A> während ihrer Jugend nachhaltige Klezmer-Einflüsse. Als bekanntestes Beispiel solcher <img src="../p/brandwein.jpg" width=327 height=205 VSPACE=10 HSPACE=10 alt="Naftule Brandwein" align=right> Inspiration gilt das <A title=Klarinette href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klarinette">Klarinetten</A>-<A title=Glissando href="http://de.wikipedia.org/wiki/Glissando">Glissando</A> der Ouvertüre zu Gershwins <I><A title="Rhapsody in Blue" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rhapsody_in_Blue">Rhapsody in Blue</A></I> (1924). Gleichzeitig entdeckten auch nichtjüdische Komponisten in der Klezmermusik eine reiche Quelle faszinierender musikalischer Themen. Besonders <A title="Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dmitri_Dmitrijewitsch_Schostakowitsch">Dmitri Schostakowitsch</A> bewunderte die Klezmermusik für ihre Vereinigung von Ekstase und menschlicher Verzweiflung und zitierte einige Melodien in seinen <A title=Kammermusik href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kammermusik">kammermusikalischen</A> Meisterwerken, Klavierquintett G-Moll, Op. 57 (1940), 2. Klaviertrio E Moll, Op. 67 (1944) und 8.Streichquartett (Schostakowitsch) (1960).</P> <P>In den <A title=1970er href="http://de.wikipedia.org/wiki/1970er">1970ern</A> kam es mit <A title="Giora Feidman" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Giora_Feidman">Giora Feidman</A>, Zev Feldman, Andy Statman, The Klezmorim, und der Klezmer Conservatory-Band an der Spitze zu einem Klezmer-Aufleben in den USA und Europa. Sie orientierten ihr Repertoire an alten Schallplattenaufnahmen und noch lebenden Klezmer-Musikern der USA. Zev Feldman und Andy Statman konnten noch von Dave Tarras persönlich lernen und ihn dazu bewegen, im Jahre 1979 noch ein Konzert zu geben sowie eine Schallplatte einzuspielen. 1985 gründete Henry Sapoznik das KlezKamp zur Ausbildung in Klezmer und anderer jiddischer Musik.</P> <P>In den 1990er Jahren gründeten sich immer mehr Ensembles und die Popularität und Verbreitung von Klezmer stieg zusehends. In den USA wurde und wird Klezmer zu einem überwiegenden Teil von jüdischen Musikern für ein jüdisches Publikum gespielt, in Europa und vor allem in Deutschland ist dies nicht so. Hier sind die Musiker und ihr Publikum mehrheitlich nicht jüdisch, Klezmer wird vorwiegend als eine Sparte des Genres Weltmusik verstanden.</P> <P>Das Interesse am Klezmer hat sich fortentwickelt im Avantgarde-Jazz; Musiker wie <A title="John Zorn" href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Zorn">John Zorn</A> und <A title="Don Byron" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Don_Byron">Don Byron</A> vereinten gelegentlich Klezmer- mit <A title=Jazz href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jazz">Jazzmusik</A>.</P> <P>Die Bandbreite an Stilrichtungen innerhalb der Klezmer-Musik ist heute sehr groß. Einerseits gibt es Ensembles, die sich der Aufführungspraxis des 19. Jahrhunderts verschrieben haben wie z.B. Khevrisa und Budowitz. Andererseits gibt es Ensembles, die Klezmer-Musik mit anderer Musik wie z.B. Jazz, Pop und Rock kombinieren.</P> <P><A id=Repertoire name=Repertoire></A></P> <H2><SPAN class=mw-headline>Repertoire</SPAN></H2> <P>Ursprünglich lernten die jungen Klezmorim die Lieder von ihrer Familie und in den Musikkapellen ihrer Eltern. Diese Traditionen wurden jedoch dramatisch unterbrochen, vor allem durch die <A title=Shoa href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shoa">Shoa</A> (<A title=Holocaust href="http://de.wikipedia.org/wiki/Holocaust">Holocaust</A>). Zweifellos ging <img src="../../21/p/sapoznik.jpg" width="202" height="282" alt="Henry Sapoznik, The Compleat Klezmer" vspace="10" hspace="10" align=right> dadurch eine Menge Material verloren, besonders das Hochzeitsrepertoire hätte einen Zeitraum mehrerer Tage gefüllt, die damalige Technologie jedoch vemochte nur einige Minuten aufzuzeichnen. Glücklicherweise vermochten sich einige ältere Klezmorim teilweise an dieses Repertoire zu erinnern. Auch blieben einige Transkriptionen aus dem 19. Jahrhundert erhalten.</P> <P>Ende des 20. Jahrhunderts, mit Beginn des Revivals, wird Klezmer gewöhnlich erlernt nach <A title="Fake Book" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fake_Book">Fake Books</A> (Akkordtabellen) und Transkriptionen alter Aufnahmen.</P> <P><A id=Liedarten name=Liedarten></A></P> <H2><SPAN class=mw-headline>Liedarten</SPAN></H2> <P>Die Klezmermusik umfasst Tanzmusikstücke von schnellem bis zum langsamen Tempo:</P> <UL> <LI>Der freylekhs (verkürzt von a freylekhs shtikele, ein fröhliches Stückchen) ist ein Tanz im 2/4 Takt. <LI>Der bulgar, ein Rundtanz in einem 8/8-Takt mit Betonung auf dem 1., 4. und 7. Schlag, vor allem in Amerika der populärste unter den Tänzen <LI>Der sher, ein <A title="Set Dance" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Set_Dance">Set Dance</A> im 2/4-Takt <LI>Der khosidl, nach den Chassidim benannt, die ihn tanzten, im 2/4- oder 4/4-Takt. <LI>Die <A title=Hora href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hora">Hora</A> oder zhok ist ein Tanz im Moldauer-Stil im 3/8-Takt mit Betonung auf 1. und 3. Schlag <LI>Die kolomeike ist ein schneller und eingängiger Tanz in 2/4-Takt aus der <A title=Ukraine href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ukraine">Ukraine</A> (benannt nach der Stadt Kolomea im Westen). <LI>Der <I>terkish</I> ist ein 4/4-Takt-Tanz wie die <A title=Habanera href="http://de.wikipedia.org/wiki/Habanera">Habanera</A>. <LI>Der <I>skotshne</I> ( Hüpfen ) </LI></UL> <P>Neben diesen Tänzen spielten die Klezmorim auch andere Tänze, die man aber nicht zur Klezmer-Musik zählen kann.</P> <UL> <LI>Der Nigun, <A title=Jiddisch href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jiddisch">Jiddisch</A>, pl. Nigunim, sind Musikstücke, die im Chassidismus gesungen werden. Wenn Klezmorim für Chassiden spielten, wurden diese Melodien von ihnen instrumental gespielt </LI></UL> <UL> <LI>Walzer waren sehr populär, ob klassisch, russisch oder polnisch. <LI>Die <A title=Mazurka href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mazurka">Mazurka</A> und <A title=Polka href="http://de.wikipedia.org/wiki/Polka">Polka</A>, polnische beziehungsweise tschechische Tänze wurden häufig für Juden und Heiden gespielt. <LI><A title=Cakewalk href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cakewalk">Cakewalks</A> waren <A title=Afroamerikaner href="http://de.wikipedia.org/wiki/Afroamerikaner">afroamerikanische</A> Volkstänze, die Anfang des 20. Jahrhunderts sogar unter osteuropäischen Juden verbreitet waren. <LI>Der <I>Csardas</I> war ein <A title=Ungarn href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ungarn">ungarischer</A> unter den <A title=Magyaren href="http://de.wikipedia.org/wiki/Magyaren">ungarischen</A>, <A title=Slowaken href="http://de.wikipedia.org/wiki/Slowaken">slowakischen</A> Juden sowie auf den <A title=Karpaten href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karpaten">Karpaten</A> verbreiteter Tanz. Er beginnt langsam und erhöht schrittweise das Tempo. <LI>Die sirba, ein <A title=Moldauer href="http://de.wikipedia.org/wiki/Moldauer">Moldauer</A> Tanz in 2/4-Takt kennzeichnet die Hüpfschritte, begleitet von den Triolen in der <A title=Melodie href="http://de.wikipedia.org/wiki/Melodie">Melodie</A>. <LI>Der in <A title=Argentinien href="http://de.wikipedia.org/wiki/Argentinien">Argentinien</A> entstandene <A title="Tango (Musikrichtung)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tango_(Musikrichtung)">Tango</A> war in den 1930ern weltweit überaus populär. Zahlreiche osteuropäische Tangos entstammen der Feder jüdischer Komponisten. </LI></UL> <P>Zusätzlich gibt es die nicht für den Tanz bestimmten Arten:</P> <UL> <LI>Eine doina ist ein improviertes normalerweise als Solo aufgeführtes Klagelied und gilt bei der Hochzeit als unverzichtbarer Bestandteil. Sie ist von ausdrucksvoller gesanglicher Qualität wie der Gesang des <A title=Chazzan href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chazzan">Chazzan</A>. Obgleich ohne Form im oben genannten Sinn klingt die Musik nicht zufällig im jüdischen <A title=Stil href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stil">Stil</A> - der Musiker arbeitet mit klaren Bezügen zum jüdischen Gebet und der osteuropäischen Totenklage. Normalerweise wird es mit Violine (jiddisch  fidl ), Hackbrett (jiddisch  tsimbl ) aufgeführt, oder mit der Klarinette, ansonsten ist alles von <A title=Banjo href="http://de.wikipedia.org/wiki/Banjo">Banjo</A> bis zum <A title=Xylophon href="http://de.wikipedia.org/wiki/Xylophon">Xylophon</A> möglich. Häufig ist es der erste Satz in einem dreisätzigen Stück, gefolgt von einer hora, dann entweder einem freylekhs oder khusidl. Vorbild oder Nachahmung? Die rumänische doina besitzt eine entscheidende, rhythmisch freie Hauptstimme (Gesang oder Melodieinstrument), ein meist kleines Ensemble begleitet nach einem vorgegebenen Harmonieschema, wobei die Harmonien nach den Vorgaben der Hauptstimme zu wechseln haben. Der klagende Charakter ist in beiden Fällen vergleichbar dem Blues oder dem portugiesischen Fado. <LI>Ein <A title="Taksim (Musik)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Taksim_(Musik)">Taksim</A> ist ein freies Präludium, das die Motive des nachfolgenden Stückes vorstellt, normalerweise ein freylekhs; es wurde Anfang des 20. Jahrhunderts durch das doina weitgehend verdrängt. <LI>Eine fantazi oder Phantasie ist ein freies traditionell während des jüdischen Hochzeitsmahls gespieltes Lied. Es ähnelt Fantasia der leichten klassischen Musik. </LI></UL> <P><A id=Struktur name=Struktur></A></P> <H2><SPAN class=mw-headline>Struktur</SPAN></H2> <P>Die meisten Klezmerlieder sind in Abschnitte untergliedert, jeder in einer unterschiedlichen <A title=Tonart href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tonart">Tonart</A>; häufig wechselnd zwischen <A title=Dur href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dur">Dur</A> und <A title="Moll (Musik)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Moll_(Musik)">Moll</A>. Die Instrumentalstücke folgen häufig der orientalischen Harmonik, wie der <A title="Musik Griechenlands" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Musik_Griechenlands">griechischen Musik</A>, während <A title=Jiddisch href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jiddisch">Jiddische</A> Vokalwerke häufig schlichter strukturiert sind, und in Stil und Harmonik dem russischen Volkslied ähneln.</P> <P>Der Liedschluss verläuft <A title=Chromatisch href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chromatisch">Chromatisch</A> oder als <A title=Glissando href="http://de.wikipedia.org/wiki/Glissando">Glissando</A>, gefolgt von einem langsamem <A title=Staccato href="http://de.wikipedia.org/wiki/Staccato">Staccato</A> 8-5-1.</P> <P><A id=Orchestrierung name=Orchestrierung></A></P> <H2><SPAN class=mw-headline>Orchestrierung</SPAN></H2> <P>Die Orchestrierung in der Klezmer-Musik hat sich im Laufe der Zeit verändert.</P> <P>Ein typisches Ensemble im 18. und 19. Jahrhundert umfasste die erste <A title=Violine href="http://de.wikipedia.org/wiki/Violine">Violine</A> und zweite Violine (auch Sekund genannt), ein tsimbl (<A title=Hackbrett href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hackbrett">Hackbrett</A> oder <A title=Dulcimer href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dulcimer">Dulcimer</A>), einen <A title=Kontrabass href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kontrabass">Kontrabass</A> oder <A title=Violoncello href="http://de.wikipedia.org/wiki/Violoncello">Cello</A>, und zuweilen eine <A title=Flöte href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%B6te">Flöte</A>. Die Melodie wird allgemein der Violine zugewiesen, während die anderen Instrumente Harmonie und Rhythmus bereitstellen, und andere (normalerweise die zweite Violine) kontrapunktieren.</P> <P>Im 19. Jahrhundert wurde zudem als Percussion-Instrument eine Rahmentrommel eingesetzt. Später wurde diese ersetzt durch eine Basstrommel, auf der ein Becken montiert ist, genannt Poyk, die aus der Militärmusik kam. Überhaupt hatte die Militärmusik der Armee des Zaren großen Einfluss auf die Instrumentierung der Klezmer-Musik. So wurde die Violine ersetzt durch die Klarinette als Soloinstrument. Weiters kamen verschiedene Blechblasinstrumente zum Einsatz wie Trompete, Horn, Tuba und Posaune. Große Orchester bestanden oft aus 12 bis 15 Spielern.</P> <P>In den USA zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde auch das Klavier zusehends eingesetzt, später auch das Akkordeon, welches die tsimbl verdrängte. Als Percussioninstrument etablierte sich die Snaredrum. In den 1950er und 1960er <table align="right" width=410 bgcolor="#ffebcd" cellpadding=5 width=255 border=10 bordercolor="#FFF2E6"> <tr><td><small> <P><A id=Literatur name=Literatur></A></P> <img src="../../21/p/ottens1.gif" width="100" height="153" alt="Ottens/Rubin, Klezmer-Musik" vspace="5" hspace="5" align=right> <H2><SPAN class=mw-headline>Literatur</SPAN></H2> <UL> <LI>Wiltrud Apfeld (Red.): <I>klezmer. Hejmisch und hip</I>. Klartext Verlag, Essen 2003, <A class=internal href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&amp;isbn=3898613798">ISBN 3-89861-379-8</A> (Ausstellungskatalog mit 1 CD) <LI>Alex Jacobowitz: <I>Ein klassischer Klezmer. Reisegeschichten eines jüdischen Musikers</I>. 2. Auflage. Tree of Life, München 2002, <A class=internal href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&amp;isbn=3000032266">ISBN 3-00-003226-6</A>. <img src="../../21/p/rogovoy.gif" vspace=5 hspace=5 alt="Seth Rogovoy, The Essential Klezmer" width="100" height="150" align=right> <LI>Rita Ottens, Joel Rubin: <I>Jüdische Musiktraditionen</I> (Musikpraxis in der Schule; 4). Verlag Gustav Bosse, Kassel 2001, <A class=internal href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&amp;isbn=3764926945">ISBN 3-7649-2694-5</A>. <LI>Rita Ottens, Joel Rubin: <I>Klezmer-Musik</I>. Bärenreiter, Kassel 2003, <A class=internal href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&amp;isbn=3761814003">ISBN 3-7618-1400-3</A>. <LI>Seth Rogovoy: <I>The essential klezmer. A music lover's guide to Jewish roots and soul music</I>. Algonquin Books, Chapel Hill, N.J. 2000, <A class=internal href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&amp;isbn=1565122445">ISBN 1-56512-244-5</A>. <img src="../../29/p/slobin.jpg" height=150 width=100 VSPACE=5 HSPACE=5 align=right ALT="Mark Slobin, American Klezmer"> <LI>Joan Sfar: <I>Klezmer</I>. Avant-Verlag, Berlin, 2007, <A class=internal href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&amp;isbn=9783939080176">ISBN 978-3-939080-17-6</A>. <LI>Mark Slobin (Hrsg.): <I>American Klezmer. Its roots and offshoots</I>. University of California Press, Berkeley, Calif. 2002, <A class=internal href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&amp;isbn=0520227182">ISBN 0-520-22718-2</A>. <LI>Georg Winkler: <I>Klezmer. Merkmale, Strukturen und Tendenzen eines musikkulturellen Phänomens</I>. Lang, Bern 2003, <A class=internal href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&amp;isbn=3039101269">ISBN 3-03-910126-9</A> (zugl. Dissertation, Universität Salzburg 2002) </LI></UL> <P><A id=Weblinks name=Weblinks></A></P> <H2><SPAN class=mw-headline>Weblinks</SPAN></H2> <UL> <LI><A class="external text" title=http://www.klezmer.de href="http://www.klezmer.de/" rel=nofollow>Ausführliche Einführung, Überblick, Besprechungen</A> <LI><A class="external text" title=http://www.klesmer-musik.de/index.htm href="http://www.klesmer-musik.de/index.htm" rel=nofollow>Texte jiddischer Lieder</A> <LI><A class="external text" title=http://www.stifterhof.de/ href="http://www.stifterhof.de/" rel=nofollow>Klezmernoten</A> <LI><A class="external text" title=http://www.rubin-ottens.com href="http://www.rubin-ottens.com/" rel=nofollow>Joel Rubin & Rita Ottens: Bücher, Noten, CDs, Artikel</A> <LI><A class="external text" title=http://www.klezmershack.com/ href="http://www.klezmershack.com/" rel=nofollow>Klezmer Shack: umfangreichste Seite zum Thema Klezmer</A> <LI><A class="external text" title=http://www.klezmerlog.de href="http://www.klezmerlog.de/" rel=nofollow>Klezmerlog: deutschsprachiger Blog zur Klezmer-Szene</A> </LI></UL> </small></td></tr> </table> Jahren spielte auch das Saxophon eine Rolle als Begleitinstrument, dass die 2. Stimme spielte. Im Laufe des Revivals wurde schließlich auch die Mandoline zu einem mehr oder weniger typischen Klezmer-Instrument.</P> <P><A id=Zeit name=Zeit></A></P> <H2><SPAN class=mw-headline>Zeit</SPAN></H2> <P>Klezmer war in seiner ursprünglichen Gestalt zum Tanz bestimmte Live-Musik. Daher wurde das Tempo den Tänzern angepasst, wenn diese ermüdeten oder bessere Tänzer dazu kamen. Wie andere Musiker ihrer Zeit, auch zahlreiche zeitgenössischer <A title=Jazz href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jazz">Jazzmusiker</A>, folgten die frühen Klezmorim nicht genau dem strengen Beat. Oft verschleppten oder beschleunigten sie die Melodie.</P> <P><A id=Die_Modi name=Die_Modi></A></P> <H2><SPAN class=mw-headline>Die Modi</SPAN></H2> <P>Bestimmend in der Klezmer-Musik sind gewisse Modi (pl. für <A title=Modus href="http://de.wikipedia.org/wiki/Modus">Modus</A>).</P> <P><A id=Ahavo_Rabo name=Ahavo_Rabo></A></P> <H3><SPAN class=mw-headline>Ahavo Rabo</SPAN></H3> <P>Ahavo Rabo (hebräisch  Große Liebe ) bezieht sich auf das Morgengebet (<I>shacharit</I>) und wird auch  Freygish , <A title=Jiddisch href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jiddisch">jiddisch</A> von <A title="Deutsche Sprache" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Sprache">deutsch</A>  phrygisch oder <A title="Phrygischer Modus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Phrygischer_Modus">phrygischer Stil</A> genannt, wobei "Freygish" nicht einfach das jiddische Wort für Phrygisch ist und den selben Modus bezeichnet, sondern diesen <A title="Spanische und jüdische Tonleiter" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spanische_und_jüdische_Tonleiter">hier</A>. Charakteristisch ist die übermäßige Sekund zwischen zweiter und dritter Stufe.</P> <P><A id=Misheberakh name=Misheberakh></A></P> <H3><SPAN class=mw-headline>Misheberakh</SPAN></H3> <P><A title=Misheberakh href="http://de.wikipedia.org/wiki/Misheberakh">Misheberakh</A> (hebr.  Er, der segnet ), nach dem Anfang des nach der Toralesung rezitierten Gebets, wird auch <I>Ukrainisch</I>, <I>alteriertes Ukrainisch</I>, <I>Doina</I> oder <I>alteriertes <A title=Dorisch href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dorisch">Dorisch</A></I> genannt. Die Tonart ähnelt der Molltonleiter, hat aber eine erhöhte 4. Stufe.</P> <P><A id=Adonoi_Moloch name=Adonoi_Moloch></A></P> <H3><SPAN class=mw-headline>Adonoi Moloch</SPAN></H3> <P>Adonoi Moloch (hebr.  der Herr regiert ) oft im traditionellen <A title=Synagoge href="http://de.wikipedia.org/wiki/Synagoge">Synagogalgottesdienst</A> gesungen eröffnet viele <A title=Psalm href="http://de.wikipedia.org/wiki/Psalm">Psalmen</A>. Es ähnelt dem westlichen <A title="Mixolydischer Modus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mixolydischer_Modus">mixolydisch</A> sowie dem arabischen Siga <A title=Maqam href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maqam">Maqam</A>.</P> <P><A id=Mogen_Ovos name=Mogen_Ovos></A></P> <H3><SPAN class=mw-headline>Mogen Ovos</SPAN></H3> <P>Mogen Ovos (hebr.  Schild unserer Ahnen ) ist eine älterer Synagogaltonart, aus dem <A title=Sabbat href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sabbat">Freitagabendgebet</A> kommend. Er ähnelt der westlichen <A title="Moll (Musik)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Moll_(Musik)">Molltonleiter</A> sowie den arabischen Bayat Maqamat, und Bayat-Nava.</P> <P><A id=Yishtabach name=Yishtabach></A></P> <H3><SPAN class=mw-headline>Yishtabach</SPAN></H3> <P>Im Yishtabach (hebr.  er kommt gewaltig , Anfang eines im täglichen Morgengottesdienst rezitierten Gebets) ist die zweite und fünfte Stufe oft erniedrigt. Siehe oben <I>Mogen Ovos</I>.</P> <P><A id=Musikalische_Formen name=Musikalische_Formen></A></P> <H2><SPAN class=mw-headline>Musikalische Formen</SPAN></H2> <P><A id=Tanzformen name=Tanzformen></A></P> <H3><SPAN class=mw-headline>Tanzformen</SPAN></H3> <UL> <LI>Bulgar <img src="../../34/p/wt04.jpg" vspace=10 hspace=10 height=216 width=288 alt="A Glezele Vayn" align=right> <LI>Freylekh <LI>Honga <LI><A title=Hora href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hora">Hora</A> <LI>Khosidl <LI>Kolomeike <LI>Sher <LI>Sirba <LI>Terkish <LI><A title=Walzer href="http://de.wikipedia.org/wiki/Walzer">Walzer</A> </LI></UL> <P><A id=Andere_Formen name=Andere_Formen></A></P> <H3><SPAN class=mw-headline>Andere Formen</SPAN></H3> <UL> <LI>Doina <LI>Fantazi <LI>Jiddische Lieder <LI><A title=Taksim href="http://de.wikipedia.org/wiki/Taksim">Taksim</A> </LI></UL> <P><A id=Bedeutende_Musiker_und_Gruppen name=Bedeutende_Musiker_und_Gruppen></A></P> <H2><SPAN class=mw-headline>Bedeutende Musiker und Gruppen</SPAN></H2> <P><A id=MusikerInnen name=MusikerInnen></A></P> <H3><SPAN class=mw-headline>MusikerInnen</SPAN></H3> <P><A id=Klarinette name=Klarinette></A></P> <H4><SPAN class=mw-headline>Klarinette</SPAN></H4> <UL> <img src="../../32/p/feidman.jpg" width=181 height=223 align="right" vspace="10" hspace="10" alt="Giora Feidman"> <LI>David Orlowsky <LI>Dave Tarras <LI><A title="Naftule Brandwein" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Naftule_Brandwein">Naftule Brandwein</A> <LI>Sid Beckerman <LI><A title="Max Epstein" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Epstein">Max Epstein</A> <LI><A title="Joel Rubin" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joel_Rubin">Joel Rubin</A> <LI>Kurt Bjorling <LI>David Krakauer <LI>Andy Statman <LI><A title="Giora Feidman" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Giora_Feidman">Giora Feidman</A> <LI>Helmut Eisel </LI></UL> <P><A id=Geige name=Geige></A></P> <H4><SPAN class=mw-headline>Geige</SPAN></H4> <UL> <LI>Steven Greenman <LI>Abe Schwartz <LI>Deborah Strauss <LI>Alicia Svigals </LI></UL> <img src="../../32/p/eisel.jpg" height=177 width=315 vspace=10 hspace=10 alt="Helmut Eisel Band" align=right> <P><A id=Akkordeon name=Akkordeon></A></P> <H4><SPAN class=mw-headline>Akkordeon</SPAN></H4> <UL> <LI>Alan Bern <LI>Joshua Horowitz </LI></UL> <P><A id=Sonstige name=Sonstige></A></P> <H4><SPAN class=mw-headline>Sonstige</SPAN></H4> <UL> <LI>Stuart Brotman (Kontrabass) <LI>Frank London (Trompete) </LI></UL> <P><A id=Gruppen name=Gruppen></A></P> <H3><SPAN class=mw-headline>Gruppen</SPAN></H3> <UL> <LI><A class=new title="Amsterdam Klezmer Band" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Amsterdam_Klezmer_Band&amp;action=edit">Amsterdam Klezmer Band</A> <LI><A title="Aufwind (Band)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aufwind_(Band)">Aufwind</A> <LI><A title="Bester Quartet" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bester_Quartet">Bester Quartet</A>, vor 2007 <A class=new title="The Cracow Klezmer Band" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=The_Cracow_Klezmer_Band&amp;action=edit">The Cracow Klezmer Band</A> <IMG SRC="../../34/p/kroke.jpg" height=226 width=320 hspace=10 vspace=10 align="right" ALT="Kroke"> <LI>Boom Pam <LI>Brave Old World <LI>Budowitz <LI><A class=new title="Chalil (Band)" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Chalil_%28Band%29&amp;action=edit">Chalil</A> <LI><A title="Ensemble DRAj" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ensemble_DRAj">Ensemble DRAj</A> <LI><A title="Epstein Brothers" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Epstein_Brothers">The Epstein Brothers Orchestra</A> <LI>Kapelye <LI>Nayekhovichi <LI><A title="The Klezmatics" href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Klezmatics">The Klezmatics</A> <LI>The Klezmer Conservatory Band <LI>The Klezmorim <LI><A title=Kroke href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kroke">Kroke</A> <LI>Ot Azoj Klezmer Band <LI>Komatcha Klezmer </LI></UL> <p><table bgcolor="#ffebcd" align=center width=585 cellpadding=10 border=20 bordercolor="#FFF2E6"> <tr><td> <img src="../p/wiki.jpg" width=128 height=96 border=1 alt="" align=right hspace=10> <img src="../p/gnu.gif" width=100 height=98 border=1 alt="" align=left hspace=10> <font size=-1><i> Aus <a href="http://en.wikipedia.org">Wikipedia, der freien Enzyklopädie</a> [<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klezmer">de.wikipedia.org/wiki/Klezmer</a>].<br> Ihr Inhalt steht unter der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:GNU_Free_Documentation_License">GNU-Lizenz für freie Dokumentation</a>.<br><br> Stand: Januar 2008. </i></font></td></tr> </table> <p><table bgcolor="#ffebcd" align=center width=100% cellpadding=10 border=0 bordercolor="#FFF2E6"> <tr><td> <p><b>Kürzliche FolkWorld-Besprechungen:</b> <p><font size=-1> <a href="../../34/d/cds1.html#glez"><b>A Glezele Vayn</b> "Feynherb"</a>, <a href="../../34/d/cds2.html#alex"><b>The Alexandria Kleztet</b> "Close Enough for Klezmer"</a>, <a href="../../31/e/cds3.html#aufw"><b>Aufwind</b> "Live"</a>, <a href="../../31/e/cds3.html#fidl"><b>Di Fidl-Kapelye</b> "Live in Amsterdam"</a>, <a href="../../31/e/cds4.html#eise"><b>Helmut Eisel</b> "Midnight Dreamer"</a>, <a href="../../34/d/cds1.html#eise">"Klezmer at the Cotton Club"</a>, <a href="../../31/d/cds2.html#khar"><b>Kharkov Klezmer Band</b> "Ticking Again"</a>, <a href="../../31/e/cds3.html#klez"><b>Klezcore</b> "Hackenbeisser"</a>, <a href="../../35/e/cds4.html#klal"><b>Klezmer Alliance</b> "Mir Basaraber"</a>, <a href="../../31/e/cds4.html#klez"><b>Klezmatics</b> "Brother Moses Smote the Water"</a>, <a href="../../35/e/cds4.html#klzz"><b>Klezmic Zirkus</b> "Vitamine K"</a>, <a href="../../34/e/cds4.html#klez"><b>Klezzmates</b> "Klezzmates"</a>, <a href="../../35/e/cds4.html#klzm">"Reflections"</a>, <a href="../../31/e/cds3.html#krok"><b>Kroke</b> "Live at Home"</a>, <a href="../../34/e/cds1.html#krok">"Seventh Trip"</a>, <a href="../../32/e/cds6.html#lon"><b>Frank London</b> &quot;Carnival Conspiracy"</a>, <a href="../../31/e/cds4.html#mazz"><b>Mazzeltov</b> "Mishpoge"</a>, <a href="../../33/d/cds2.html#merl"><b>The Merlin Shepherd Kapelye</b> "Intimate Hopes and Terrors"</a>, <a href="../../33/e/cds3.html#metr"><b>Metropolitan Klezmer</b> "Travelling Show"</a>, <a href="../../32/e/cds5.html#mua"><b>Yinon Muallem</b> "Klezmer for the Sultan"</a>, <a href="../../33/e/cds3.html#tran"><b>Transkapela</b> "Sounds & Shadows", "Over the Village"</a>, <a href="../../34/e/cds3.html#kats"><b>Vilde Katshke</b> "Flign mit a Nign"</a>, <a href="../../34/e/cds4.html#frel"><b>V/A</b> "Frelik, Sher un Khusidl"</a>. </font> </td><td> <img src="../../29/p/london.jpg" width="330" height="166" alt="Frank London Band"> </td></tr> </table> <p><font size=-1><b>Photo Credits:</b><i> (1) <a HREF="http://www.imdb.com/title/tt0027231/">Yidl mitn Fidel</a>, (2) <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Naftule_Brandwein">Naftule Brandwein</a>, (9) <a href="http://www.helmut-eisel.de">Helmut Eisel Band</a> (unknown); (3) <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Henry_Sapoznik">Henry Sapoznik, The Compleat Klezmer</a> (by <a href="http://www.jewishmusic.com">Jewish Music</a>); (4) <a href="www.rubin-ottens.com">Ottens/Rubin, Klezmer-Musik</a> (by <a href="http://www.baerenreiter.com">Bärenreiter</a>); (5) <a href="www.rogovoy.com">Seth Rogovoy, The Essential Klezmer</a> (by <a href="http://www.algonquin.com">Algonquin Press</a>); (6) <a href="http://www.wesleyan.edu/wesmaps/course0304/faculty/slobin549.htm">Mark Slobin, American Klezmer</a> (by <a href="http://www.ucpress.edu">University of California Press</a>); (7) <a href="http://www.glezele.de">A Glezele Vayn</a> (by Walkin' Tom); (8) <a HREF="http://www.giorafeidman-online.com/index.html">Giora Feidman</a> (by <a href="http://www.plaene-records.de">Pläne</a>); (10) <a href="http://www.kroke.krakow.pl">Kroke</a> (by website); (11) GNU Logo (by <a href="http://www.gnu.org/">GNU Project</a>); (12) Wikipedia Logo (by <a href="http://en.wikipedia.org">Wikipedia</a>); (13) <a href="http://www.franklondon.com">Frank London</a> (by Dorthe Lübbert). </i></font> <br><br> <hr color="#ff0000"> <p><table align="center" bgcolor="#ffebcd" cellpadding=20 border=5 bordercolor="#FFF2E6"> <tr><td> <p><center> <font size=4> <a HREF="index.html#up">Zurück zum FolkWorld-Inhalt</a><br> <a HREF="../e/index.html#up">Zur englischen FolkWorld</a> </font> </center> </td></tr> </table> <p> <font size=-1>&#169 <a HREF="../../fw/staff.html">The Mollis</a> - Editors of <font face="Maiandra GD">FolkWorld</font>; Published 02/2008</font> <p><FONT FACE="Arial" SIZE=-2>All material published in FolkWorld is &#169 The Author via FolkWorld. Storage for private use is allowed and welcome. Reviews and extracts of up to 200 words may be freely quoted and reproduced, if source and author are acknowledged. For any other reproduction please ask the Editors for permission. Although any external links from FolkWorld are chosen with greatest care, FolkWorld and its editors do not take any responsibility for the content of the linked external websites. </font> <hr color="#0000CD"> <CENTER> <FONT FACE="Arial" SIZE=-2>FolkWorld - Home of European Music</FONT><BR> <A HREF="http://www.folkworld.eu/"><IMG SRC="../../p/fw.jpg" WIDTH="360" HEIGHT="54" BORDER="0" ALT="FolkWorld Home"></A> <BR> <FONT FACE="Arial" SIZE=-2>Layout &amp; Idea of FolkWorld &#169 <a HREF="../../fw/staff.html">The Mollis</a> - Editors of FolkWorld</FONT> </CENTER> </body> </html>