ÿþ<html> <head><title>FolkWorld Article: Færd</title></head> <body bgcolor="#FFF2E6" link="#DC143C" alink="#FF3300" vlink="#4B0082"> <font size=4 color="4169e1"><font FACE="Maiandra GD">FolkWorld</font> Issue 39 07/2009; Artikel von Morten Alfred Høirup (Übersetzung: John Høyer Nielsen)</font> </p> <table align="right" cellpadding=5 border=5 bgcolor="#ffebcd" bordercolor="#FFF2E6"> <tr><td> <p><center> <a HREF="../dk/faerd.html"> <img src="../../p/denmark.gif" width=114 height=65 border=0 alt=""><br> <b>På Dansk</b></a> </center> </td></tr> </table> <br><center> <p><b><font color="#ff0000" size="6">Nordische Klänge Down Under</font><br> <font color="#008000" size="6">Færd auf großer Tournee</font></b></p> </CENTER> <p><font size=4> Während ich diesen Artikel schreibe, emaile ich hin und her mit dem dänischen Sopransaxophonisten Eskil Romme. Er ist zur Zeit auf Tour in Australien und Neuseeland, zusammen mit dem Geiger Peter Uhrbrand von der Insel Fanø und dem Bouzoukispieler Jens Ulvsand aus Schweden. Zu dritt bilden sie das Trio Færd, das gerade jetzt eine der am weitesten herumkommenden Folkbands Dänemarks ist, mit Konzerte von kleinen Steinkirchen über Schulen, Kulturhäusern und Theaterbühnen bis hin zu großen Freiluft-Festivals mit tausenden von Zuhörern. </font></p> <p>Treibende Kraft von Færd ist Eskil Romme aus Himmerland im Norden Dänemarks, und wieder mal hat er auf seinem Öko-Hof im Norden viele Nächte vor dem Computer verbracht, mit Musik-Enthusiasten und Festival-Veranstaltern kommuniziert, um eine Tournee für das dänisch-schwedische Trio zu veranstalten, am anderen Ende der Welt. <p>Færd wurde 2001 gegründet, nachdem Eskil Romme und Peter Uhrbrand eine Tournee auf den Färöerinseln absolvierten. <table align="right" cellpadding=5 border=5 bgcolor="#ffebcd" bordercolor="#FFF2E6"> <tr><td> <p><center><img src="../p/faerd1.jpg" width=319 height=186 border=0 alt="Færd"></center> <p><b>Færd @ FolkWorld:</b> <a href="../../24/e/cds5.html#lued">FW #24</a>, <a href="../../34/e/cds3.html#fard">#34</a>, <a href="../../39/e/cds3.html#gofo">#39</a> <p><b><IMG SRC="../../p/icon_sound_kl.gif" height=19 width=26 alt="Icon Sound"> / <IMG SRC="../../p/icon_movie_kl.gif" height=19 width=26 alt="Icon Movie"> @ <a HREF="http://www.faerd.com">www.faerd.com</b></a> </td></tr> </table> Hier auf den Inseln im Nordatlantik zwischen Schottland, Island und Norwegen faszinierte sie die alte Notensamlung von dem färöischen Priester und Spielmann Jens Christian Svabonius (1746-1824), und hier machten sie sich mit den uralten färöischen Kettentänzen und endlosen Liedern (Kvad) vertraut. <p>Eskil und Peter gründeten kurz danach die Gruppe Færd, zuerst als Quintett mit der englischen Ziehharmonikaspielerin Karen Tweed, der dänischen Sängerin Nana Lüders und dem englischen Gitarristen Ian Carr. Als Quintett haben sie die CD  Færd herausgegeben und Tourneen in Dänemark und auf den Färöerinseln absolviert. Die CD  Færd wurde in Folge für fünf Danish Music Awards nominiert, und fleissig im dänischen und färöischen Rundfunk gespielt. <p>Nach mehreren Musikerwechseln etablierte sich Færd im Jahr 2005 als das Trio, das wir heute kennen, mit einem Repertoire bestehend aus traditionellen und neugeschriebenen nordischen Melodien und Liedern. Als Trio hat Færd mehrere Tourneen durchführt, unter anderem in Dänemark, Italien, Holland, Deutschland, den Färöerinseln, Spanien und ganz besonders in Australien und Neuseeland. <p>Per E-mail kontakte ich Eskil Romme in Auckland, Neuseeland, wo Færd sich gerade auf das Festival  Scandinavian Gathering vorbereitet. Ich will wissen, warum Konzerte in Australien und Neuseeland für Færd so wichtig geworden sind. Die Antwort geht prompt auf dem Computer ein: <p><blockquote>  Um mehr Konzert-Jobs zu bekommen, mussten wir einfach nach draussen schauen. Dänemark und Europa war uns schon bekannt, und da hatten wir dieses Bild von Australien und Neuseeland als Länder mit einer sehr komplexen Bevölkerung, kulturell und musikalisch. Hier war ein ungedecktes Bedürfnis für nordische Musik, und die Idee, verschiedene Traditionen zu mischen, war dem Publikum überhaupt nicht fremd! Viele von ihnen sind Einwanderer, die mit gemischten Traditionen aufgewachsen sind, offene und neugierige Menschen. Sei es Menschen mit skandinavisch-nordischen Familienwurzeln, mit keltischem Hintergrund oder schlicht Menschen mit Folk-Interessen, alle haben uns herzlich willkommen geheissen. Man bewundert oft, dass wir von weither angereist kommen, ohne immer ein festes Honorar zu erwarten. Ab und zu spielen wir für Kleingeld; die Einnahmen von der Abendkasse plus Aufenthalt. Oft sind die Rahmen eng und die Einrichtungen sparsam, aber hier spielen wir oft unsere intensivsten Konzerte! </blockquote> <p align=center><font size=+1><b>Færd in Zusammenarbeit mit Musikerr der dänischen Jazz- und Worldszene</b></font></p> <p>Færd - oder  The Scandi Boys wie sie oft Down Under genannt werden - hat eine lange Tradition, neue musikalische Wege zu suchen, um dadurch zu sichern, dass das Trio sich immer weiterentwickelt. 2004 trafen sich Eskil Romme und die dänischen Jazz- und Worldmusiker Pierre Dørge (Gitarre) und Irene Becker (Keyboards) bei einen Jazz-Festival in Thorshavn auf den Färöerinseln. <img src="../p/faerd2.jpg" width=318 height=246 border=0 alt="Færd" hspace=10 vspace=10 align=left> Nach einer langen Nacht mit Whisky und Gesprächen einigte man sich, den Versuch zu machen, ein neues selbsständiges musikalisches Universum zu schaffen, auf Basis von traditionellen nordischen Melodien und neue Eigenkompositionen. <p>2007 ging Færd auf Tour in Dänemark, ergänzt durch Pierre Dørge, Irene Becker und der jungen dänisch-norwegischen Sängerin Julie Hjetland. Ein neues Repertoire ist entstanden und die CD  KRYSS mit Færd als Sextett wurde herausgegeben.  KRYSS verschaffte mit ihrem schönen und bilderhervorrufendem nordischen Klanguniversum Julie Hjetland einen Danish Music Award, als  Sängerin des Jahres im März 2009. Dazu Eskil Romme: <p><blockquote>  Jazz hat mich immer zutiefst fasziniert, obwohl ich Hardcore-Jazz nicht so spannend finde, weil ich sie oft als zu introvertiert und technik-fixiert erlebe. Nachdem ich aber Pierre und Irene kennengelernt habe, und ihren Zugang zum Jazz, ihre Art, sich in verschiedenen Musikuniversen zu bewegen, erlebte, und ein Interesse spürte, sich mit traditioneller nordischer Musik zu beschäftigen, ja, da lag der Weg für eine Zusammenarbeit offen. Pierre und Irene haben früher mit musikalische Symbiosen zwischen Jazz und Tönen, Klängen und Rhythmen aus Afrika, Indonesien und China gearbeitet, und auch Jens und Peter haben beide in einem früheren Leben Jazz und Rock gespielt. Julie Hjetland war schon auf unserer CD  LOGBOK als Sängerin dabei, auch sie sollte in der neuen Konstellation selbstverständlich mit dabei sein. Das Endresultat war uns vornherein unbekannt, alle waren ein wenig nervös, aber wir haben uns aufeinander eingespielt, alle haben was gelernt. Erst haben wir eine lange Tournee gemacht, und als Folge die CD  KRYSS herausgegeben. Wir fanden unsere musikalische Symbiose sehr gelungen, und werden auch in Zukunft als Trio und als Sextett Konzerte geben. Dass Julie Hjetland mit ihrem Gesang auf  KRYSS einen Danish Music Award erntete, war nicht nur verdient, es war auch für Færd ein Geschenk. </blockquote> <p>Die drei Musiker, die Færd als Trio gründeten, sind alle, jeder auf seiner Art, in der dänisch-schwedischen Folk-Szene aktiv. Peter Uhrbrand ist mit seiner Geige ein Meister der alten traditionellen Musik von der Wattenmeerinsel Fanø, wo er auch seinen Wohnsitz hat. Jens Ulvsand ist mit einer Reihe von Bands in Dänemark und Schweden aktiv, und ist als tüchtiger Komponist und Lehrer bekannt. Eskil Romme hat soeben sein erstes Solo-Album herausgegeben,  Himmerlandsmelodier , er ist Konzertveranstalter auf Halkær Kro im Norden Dänemarks und veranstaltet hier auch jedes Jahr im Juni das Halkær Festival (<a href="http://www.halkaer.dk">www.halkaer.dk</a>). <p> <table bgcolor="#ffebcd" width=420 align=right cellpadding=10 border=5 bordercolor="#FFF2E6"> <tr><td> <font size=-1><i> <img src="../../15/p/morten.jpg" width="93" height="133" ALIGN=RIGHT HSPACE=10 ALT="Morten Alfred Hoirup"> <br>Morten Alfred Høirup (*1961) ist ein dänischer Musiker und Journalist. Er war Sänger und Gitarrist im Duo Haugaard & H&oslash;irup und arbeitet derzeit freischaffend für das <i>Danish Roots</i>-Projekt.<br><br> <a href="http://www.mortenalfred.dk">www.mortenalfred.dk</a>, <a href="http://www.danishroots.eu">www.danishroots.eu</a> </i></font> </td></tr> </table> Als Trio, und gelegentlich auch als Sextett, versucht Færd auch in Zukunft die dänisch-nordische Musik und Kultur in der ganzen Welt zu verbreiten. Eskil Romme plant gerade jetzt die nächste Tournee nach Australien und Neuseeland, hat auch Tourneen in Dänemark, Schweden, Italien und anderen Länder auf dem Reissbrett, und neue Musiker und Musikerinnen werden als Gäste erwartet. <p>Aktuell ist Færd als Trio <i>down under</i>, wo sie einen Monat lang Konzerte geben. Tausende von Kilometer werden zurückgelegt, eine neue CD ist geplant für nächstes Jahr. Færd sollte live erlebt werden, so sei bereit! Eines Tages tauchen sie auch in deiner Gegend auf! <p><font size=-1><b>Photo Credits:</b><i> (1)-(2) <a HREF="http://www.faerd.com">Færd</a> (from website); (3) <a href="http://www.mortenalfred.dk">Morten Alfred Høirup</a> (by The Mollis). </i></font> <br><br> <hr color="#ff0000"> <p><table align="center" bgcolor="#ffebcd" cellpadding=20 border=5 bordercolor="#FFF2E6"> <tr><td> <p><center> <font size=4> <a HREF="index.html#up">Zurück zum FolkWorld-Inhalt</a><br> <a HREF="../e/index.html#up">Zur englischen FolkWorld</a> </font> </center> </td></tr> </table> <p> <font size=-1>&#169 <a HREF="../../fw/staff.html">The Mollis</a> - Editors of <font face="Maiandra GD">FolkWorld</font>; Published 07/2009</font> <p><FONT FACE="Arial" SIZE=-2>All material published in FolkWorld is &#169 The Author via FolkWorld. Storage for private use is allowed and welcome. Reviews and extracts of up to 200 words may be freely quoted and reproduced, if source and author are acknowledged. 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