ÿþ<html> <head><title>FolkWorld Artikel: Trompete</title></head> <body bgcolor="#FFF2E6" link="#DC143C" alink="#FF3300" vlink="#4B0082"> <p><font size=4 color="4169e1"><font FACE="Maiandra GD">FolkWorld</font> Ausgabe 41 03/2010; Festival-Ankündigung / Artikel aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie </font> </p><br> <table align="left" bgcolor="#ffebcd" cellpadding=5 border=5 bordercolor="#FFF2E6"> <tr><td> <p><center><img src="../p/nefr.jpg" width=230 height=256 border=0 alt="New England Fiddler's Repertoire"> <p><b> <font size=+2> TFF.Rudolstadt<br> 2. 4. Juli 2010</font><br><br> <a HREF="http://www.tff-rudolstadt.de/">www.tff-rudolstadt.de</A> <br><br><a HREF="../../40/e/rudol.html">TFF.Rudolstadt 2009</A> <br><a HREF="../../37/d/rudol.html">TFF.Rudolstadt 2008</A> <br><a HREF="../../34/d/rudol.html">TFF.Rudolstadt 91-07</A></b> <p><a HREF="step.html"><b>Tanz des Jahres: Stepptanz</b></A> </center> </td></tr></table> <center> <p><b><font color="#ff0000" size="5">TFF.Magic Instrument</font><br> <font color="#008000" size="7">Trompete</font> </b></p> </center> <p><font size=4> <i>Zur Einstimmung auf das Magische Instrument Trompete beim TFF.Rudolstadt 2010:</i> Schon die Ägypter vor 3500 Jahren spielten trompetenartige Instrumente aus Metall. Als Standardform bildete sich im ausgehenden Mittelalter die einmal gewundene Langtrompete heraus, die als Barocktrompete bis zum Ende des 18. Jahrhunderts praktisch unverändert blieb. Seit 1830 ist die heutige Bauform mit drei Ventilen bekannt. </font></p> <h2><span class="mw-headline" id="Bau_und_Funktion">Bau und Funktion</span></h2> <p><img src="../p/trumpet.jpg" width=92 height=324 border=0 alt="Trompete" align=right hspace=10 vspace=10> Man unterscheidet <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Naturtrompete" title="Naturtrompete">Naturtrompeten</a> (wie die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barocktrompete" title="Barocktrompete">Barocktrompete</a>) von den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klappentrompete" title="Klappentrompete">Klappentrompeten</a> und Ventiltrompeten. Ohne Zusatz ist heutzutage die letztere gemeint; es gibt sie mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Drehventil" title="Drehventil" class="mw-redirect">Drehventilen</a> (auch genannt: Zylinderventil, Zylinderdrehventil) oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pumpventil" title="Pumpventil" class="mw-redirect">Pumpventilen</a> (auch Périnet-Ventile genannt). Trompeten werden im Normalfall mit der linken Hand festgehalten, die drei mittleren Finger der rechten Hand betätigen die Ventildrücker. Bei Pumpventilen hält man die Ventilgehäuse etwa senkrecht, bei der Bauweise mit Drehventilen liegen die Ventilzüge etwa waagerecht. Beide Varianten waren zum Ende des 19. Jahrhunderts praktikabel entwickelt. Während in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kunstmusik" title="Kunstmusik">Kunstmusik</a> in deutschsprachigen Ländern fast nur Trompeten mit Drehventilen (<i>Deutsche Trompeten</i>, abgebildet im Kasten rechts) gespielt werden, ist die Trompete mit Pumpventilen (<i>französische Bauart</i>) das führende Instrument in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Unterhaltungsmusik" title="Unterhaltungsmusik" class="mw-redirect">Unterhaltungsmusik</a>. Aus diesem Grund nennt man sie im deutschsprachigen Raum oft auch fälschlicherweise <i><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jazztrompete" title="Jazztrompete">Jazztrompete</a></i>, in den meisten anderen Ländern wird sie aber auch im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sinfonieorchester" title="Sinfonieorchester" class="mw-redirect">Sinfonieorchester</a> eingesetzt.</p> <p>Périnet-Trompeten sind gegenüber der Drehventil-Trompete mechanisch weniger aufwendig, erfordern aber eine häufigere Ventilpflege. Entscheidend für die Nebengeräusche beim Binden (Legatospiel) zweier Töne ist die Position der Ventile im Rohrverlauf der Trompete. Das erlaubt bei Périnet-Trompeten (Ventilposition: in der Hälfte des Gesamtrohres) die leichtere Generierung verschiedener Effekte durch nur teilweises Drücken des Ventils ( schmieren ,  half valve ,  glissando ). Drehventil-Trompeten sind pflegeleichter in der täglichen Anwendung, die Ventile befinden sich im zweiten Zehntel der Gesamtlänge.</p> <p>Der Anblaswiderstand (empfundener Luftwiderstand) fällt je nach verwendeter Bauweise (Périnet-/Drehventile) unterschiedlich hoch aus. Während bei Périnet-Ventilen ein geringer Luftwiderstand aus dem langen Mundrohr (ca. 25 cm) und der relativ großen Bohrungen (ca. 11,6 11,8 mm) resultiert, ist er bei den Modellen mit Drehventilen aufgrund der kleineren Bohrungen (ca. 10,8 11,2 mm) und des kurzen Mundrohres (ca. 14 cm) deutlich höher. Diese unterschiedliche Bauweise ermöglicht, dass bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jazz" title="Jazz">Jazz</a>-Trompeten häufig <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trompetenmundst%C3%BCck" title="Trompetenmundstück" class="mw-redirect">Mundstücke</a> mit kleineren Bohrungen und flacheren Kesseln verwendet werden, was einen knackigeren, helleren Ton ergibt. Der typische  Heckel-Klang bei Trompeten mit Drehventilen entsteht vorrangig durch Verwendung trichterförmigerer Mundstücke.</p> <p>Den größten Klangeinfluss hat vor allem der Mensurverlauf. Sekundär sind die Materialdicke (Wandstärke) als auch die Materialhärte. Dünnes (0,3 0,45 mm) Schallstück-Blech erfordert eine höhere Härte und mitunter einen am Schalltrichter zur Stabilisierung aufgesetzten 10-40 mm breiten Kranz, der mit ca. 35 mm Breite nach der Dresdner Trompetenwerkstatt  Heckel-Kranz benannt ist. Industriell gefertigte Schallstücke sind bis zu 0,8 mm dick (somit relativ schwer), müssen deswegen nicht so hart sein und haben zur Stabilisierung einen umgebördelten mit Draht eingelegten <i>französischen Rand</i>.</p> <p><img src="../../40/p/tff2002Haindling.jpg" width=204 height=135 alt="Haindling 2002" align=left hspace=10 vspace=10> Die verwendeten Grundmaterialien beim Trompetenbau sind:</p> <ul> <li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Messing" title="Messing">Messing</a> für alles, was goldfarben aussieht</li> <li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Goldmessing" title="Goldmessing" class="mw-redirect">Goldmessing</a>: Messing mit ca. 85 90% Kupfer, sieht etwas rötlicher aus</li> <li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neusilber" title="Neusilber">Neusilber</a>: Messing mit ca. 10 15% Nickel für alles, was silbern aussieht</li> <li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bronze" title="Bronze">Bronze</a>: Für die Wechselkörper des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Drehventil" title="Drehventil" class="mw-redirect">Drehventils</a> bei besseren Instrumenten</li> </ul> <p>Als Beschichtungen werden verwendet: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klarlack" title="Klarlack">Klarlack</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Goldfirnis" title="Goldfirnis">Goldlack</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lack" title="Lack">Farblack</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Silber" title="Silber">Silber</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gold" title="Gold">Gold</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nickel" title="Nickel">Nickel</a>,</p> <p>Für die Périnet-Ventile wird verwendet:</p> <ul> <li>Messing für die Ventilgehäuse</li> </ul> <p><img src="../../37/p/furiosef.jpg" width=214 height=320 border=0 alt="Furiosef: Markus Tuerk" align=right hspace=10 vspace=10> bei den Ventil-Wechseln:</p> <ul> <li>vernickeltes Messing, erkennbar an der einheitlichen silbrigen Beschichtung, auch <b>in</b> den Luftdurchgängen</li> <li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edelstahl" title="Edelstahl">Edelstahl</a>, nichtrostend, Luftdurchgänge und Federgehäuse aus Messing</li> <li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Monel" title="Monel">Monel</a>, eine sehr nickelhaltige Speziallegierung, matt-grau, etwas selbstschmierend, angesetzte Teile aus Messing</li> </ul> <p>Trompeten können offen oder mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A4mpfer_(Musikinstrument)" title="Dämpfer (Musikinstrument)">Dämpfer</a> gespielt werden. Außer der Lautstärke wird das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oberton" title="Oberton">Obertonspektrum</a> verändert und somit ein anderer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klang" title="Klang">Klangcharakter</a> erzeugt. Beim Spiel mit einer Hand veränderlich ist der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Harmon-D%C3%A4mpfer" title="Harmon-Dämpfer">Wah-Wah-Dämpfer</a> aus Metall bzw. Kunststoff und der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Plunger-D%C3%A4mpfer" title="Plunger-Dämpfer">Plunger</a> aus Gummi.</p> <p>Der Preis einer neuen Trompete beginnt bei etwa 150&#160;¬ und kann bei aufwendigen Spezialanfertigungen jenseits von 20.000&#160;¬ liegen. In Mitteleuropa handwerklich gefertigte Instrumente kosten ab ca. 800&#160;¬ , normale Orchester-Trompeten ca. 1500 3000&#160;¬ . Bei der Anschaffung eines Neuinstrumentes ist fachlicher Rat unabdinglich. Gerade für Anfänger ist es wichtig, technisch gut funktionierende und sauber intonierende Instrumente auszuwählen. Dabei ist zu beachten, dass selbst baugleiche Modelle oft unterschiedliche Spiel- und Klangcharakteristiken aufweisen können.</p> <p>Die Fertigungszeit einer Trompete beträgt ca.</p> <ul> <li>einfache Industrieproduktion: 2 bis 8 Stunden,</li> <li>einfache handwerkliche Designausführung: 25 Stunden,</li> <li>Profiinstrument: ab 35 Stunden, je nach Materialausführung und Bearbeitungsaufwand.</li> </ul> <h2><span class="mw-headline" id="Stimmlagen">Stimmlagen</span></h2> <p><img src="../../36/p/dwyer.jpg" width=300 height=205 border=0 alt="Decky O'Dwywer & Donnchadh Gough" align=left hspace=10 vspace=10> Die Trompete ist normalerweise ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Transponierendes_Musikinstrument" title="Transponierendes Musikinstrument">transponierendes Musikinstrument</a> und wird in verschiedenen Stimmungen gebaut. Am weitesten verbreitet ist das Instrument in <i>B</i>, gefolgt von <i>C</i>-, <i>D</i>- und <i>Es</i>-Trompeten, selten auch in <i>A</i>, <i>E</i>, <i>H</i>, <i>F</i> und in <i>G</i>. Der Tonumfang reicht bei den großen Trompeten (A bis Es) vom notierten und gegriffenen ges bis zum g3 oder höher. Äußerst begabte, geübte und auf hohe Töne spezialisierte Trompeter schaffen es sogar, Töne der fünfgestrichenen Lage zu spielen. Dieser <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ambitus" title="Ambitus" class="mw-redirect">Ambitus</a> klingt auf der B-Trompete einen Ganzton tiefer, bei der A-Trompete eine kleine Terz tiefer und bei der C-Trompete wie notiert.</p> <p>In Orchester<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stimme_(Musik)" title="Stimme (Musik)">stimmen</a> werden normalerweise die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Transposition_(Musik)" title="Transposition (Musik)">Transpositionen</a> in C oder B verwendet, in älteren Werken finden sich oft auch noch andere Stimmungen, die, in der Tradition der Naturtrompete und deren zugrundeliegender <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Naturtonskala" title="Naturtonskala" class="mw-redirect">Naturtonskala</a>, in der Grundtonart des Stückes stehen. Alle diese Stimmungen werden aber heute meistens mit demselben Instrument gespielt, wobei der Musiker die Stimme im Kopf transponiert. In den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/USA" title="USA" class="mw-redirect">USA</a> und vielen anderen Ländern sind dabei im Orchester C-Trompeten die Standardinstrumente, im deutschen Sprachraum wird die B-Trompete häufiger verwendet.</p> <p>Im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Posaunenchor" title="Posaunenchor">Posaunenchor</a> dagegen werden zwar B-Instrumente gespielt, aber klingend notiert (in C, oder auch <i><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Kuhlo" title="Johannes Kuhlo">Kuhlo</a>-Schreibweise</i>). Der Posaunenchor-Bläser hat von Beginn an die Ventil-Griffkombinationen dieser Konstellation entsprechend gelernt; im eigentlichen Sinne transponiert er nicht mehr, sondern verwendet andere Griffe als der Orchestermusiker.</p> <h3><span class="mw-headline" id="Varianten">Varianten</span></h3> <p><img src="../../33/p/gigant1.jpg" height=296 width=299 border=0 alt="Stefan Hiss & Ralf Groher en Los Gigantes" align=right hspace=10 vspace=10> Die kleine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Piccolotrompete" title="Piccolotrompete">Piccolotrompete</a>, auch  Hohe Trompete genannt, existiert in verschiedenen Stimmungen (<i>F</i>, <i>G</i>, <i>hoch B/A</i> und <i>hoch H/C</i>), sie ist oft mit einem vierten Ventil (Quartventil) ausgestattet, das das Spielen tieferer Töne ermöglicht. Da sie besonders häufig für die Wiedergabe hoher Trompetenstimmen der Barockmusik verwendet wird, wird sie manchmal auch (fälschlich) <i>Bachtrompete</i> genannt. Wegweisend auf diesem Instrument waren <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Scherbaum" title="Adolf Scherbaum">Adolf Scherbaum</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maurice_Andr%C3%A9" title="Maurice André">Maurice André</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_G%C3%BCttler" title="Ludwig Güttler">Ludwig Güttler</a>.</p> <p>Die <b>Basstrompete</b> ist eine vergrößerte Form der Trompete im Tonumfang der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Posaune" title="Posaune">Posaune</a> und etwas höher. Sie ist meist in C oder B gestimmt und wird im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tenorschl%C3%BCssel" title="Tenorschlüssel" class="mw-redirect">Tenorschlüssel</a> notiert. Die Basstrompete wird meist von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Posaune" title="Posaune">Posaunisten</a> gespielt, da sie in gleicher Tonlage der Posaune gebaut wird und ein ähnliches Mundstück wie diese hat. Sie ist ein relativ seltenes Instrument. Ein berühmtes Konzertwerk, in dem sie vorkommt, ist <i>Le Sacre du printemps</i> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Igor_Strawinsky" title="Igor Strawinsky" class="mw-redirect">Igor Strawinsky</a>. Aufgrund der Seltenheit hat die Basstrompete keine Solo-Konzerttradition und wird meist als Nebeninstrument bei Posaunisten verlangt.</p> <p>Eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Taschentrompete" title="Taschentrompete">Taschentrompete</a> sieht zwar kleiner aus, ist aber lediglich kompakter gewickelt als eine herkömmliche Trompete und daher von der Rohrlänge (und damit auch der Tonlage) her eine vollwertige Trompete in B. Allerdings ist der Klang durch den kleineren Schallbecher weniger strahlend als bei den üblichen Bauweisen; die Schallstückmensur entspricht mehr einem Kornett. Diese Instrumente eignen sich eher für Anfänger und/oder den Außeneinsatz, da ihr Schwerpunkt näher am Körper liegt und sie somit leichter über einen längeren Zeitraum zu halten sind.</p> <h2><span class="mw-headline" id="Verwandte_Instrumente">Verwandte Instrumente</span></h2> <p>Von der Lage her eng verwandt mit der Trompete sind das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%BCgelhorn" title="Flügelhorn">Flügelhorn</a> und das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kornett_(Instrument)" title="Kornett (Instrument)">Kornett</a>. Sie werden auch meistens von Trompetern gespielt, gehören aber aufgrund ihrer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mensur_(Musik)" title="Mensur (Musik)">Mensur</a> zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Horn_(Instrument)" title="Horn (Instrument)" class="mw-redirect">Hornfamilie</a>. Eine weitere Variation der Trompete ist die oben erwähnte Basstrompete, welche sich in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tenorhorn" title="Tenorhorn">Tenorhornstimmlage</a> bewegt.</p> <p><img src="../../26/p/kocani.jpg" height=180 width=301 vspace="5" hspace="10" alt="The Original Kocani Orkestar" align=left hspace=10 vspace=10> Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%BCgelhorn" title="Flügelhorn">Flügelhorn</a> hat eine weitgehend konische Mensur. Es ist im Klang deutlich weicher als die Trompete. Zwischen Trompete und Flügelhorn liegt das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kornett_(Instrument)" title="Kornett (Instrument)">Kornett</a>. Sein Klangcharakter ist etwas weicher als der der Trompete, jedoch härter als der des Flügelhorns.</p> <h2><span class="mw-headline" id="Geschichte">Geschichte</span></h2> <p>Schon die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Altes_Reich_(%C3%84gypten)" title="Altes Reich (Ägypten)">Ägypter</a> vor 3500 Jahren spielten trompetenartige Instrumente (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Snb" title="Snb">snb</a>/sprich: scheneb) aus Metall, die gleiche Bauform dürfte auch die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Israeliten" title="Israeliten">altjüdische</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chazozra" title="Chazozra">Chazozra</a> gehabt haben. Frühe Trompeten, wie die griechische Salpinx oder die römische <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tuba" title="Tuba">Tuba</a> waren langgestreckt und ohne Windungen. Die Hakenform des römischen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lituus_(Musikinstrument)" title="Lituus (Musikinstrument)">Lituus</a> und des keltischen Karnyx entstanden vermutlich durch die Verbindung eines geraden Rohrs mit einem krummen Tierhorn als Schallbecher. In der Form eines großen G war das römische <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cornu_(Musikinstrument)" title="Cornu (Musikinstrument)">Cornu</a> gewunden. Die immer paarweise verwendeten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lure_(Blasinstrument)" title="Lure (Blasinstrument)">Luren</a> der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Germanen" title="Germanen">Germanen</a> erhielten ihre Form wahrscheinlich durch die Nachahmung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mammuts" title="Mammuts">Mammutstoßzähnen</a>. Vorrangig verwendetes Material für antike <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blechblasinstrument" title="Blechblasinstrument">Blechblasinstrumente</a> war <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bronze" title="Bronze">Bronze</a>, die im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wachsausschmelzverfahren" title="Wachsausschmelzverfahren">Wachsausschmelzverfahren</a> bearbeitet wurde.</p> <p>Ob die Kunst des Rohrbiegens von der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antike" title="Antike">Antike</a> durch das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mittelalter" title="Mittelalter">Mittelalter</a> tradiert wurde oder im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abendland" title="Abendland">Abendland</a> neu entdeckt werden musste, ist nicht mit Sicherheit geklärt. Frühmittelalterliche Trompeten waren gestreckt. Gewundene Formen sind erst ab dem 14. Jahrhundert in ikonografischen Quellen nachzuweisen. Schriftlich wurde der Begriff <i>Drometten</i> bereits 1470 (in einem Dokument in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pirna" title="Pirna">Pirna</a>) oder später <i>Drommete</i> (von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Luther" title="Martin Luther">Martin Luther</a> bei seiner Bibelübersetzung zum <i>Prophet <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jesaja" title="Jesaja">Jesaja</a> 18,3</i>) verwendet. Als Standardform bildete sich im ausgehenden Mittelalter die einmal gewundene Langtrompete heraus, die als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barocktrompete" title="Barocktrompete">Barocktrompete</a> bis zum Ende des 18. Jahrhunderts praktisch unverändert blieb. Der Tonumfang dieser Instrumente war auf die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Naturtonreihe" title="Naturtonreihe">Naturtonreihe</a> beschränkt, deren vierte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oktave" title="Oktave">Oktave</a> (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barocktrompete" title="Barocktrompete">Clarinregister</a>) eine vollständige Skala bereitstellt. Die Beherrschung dieser hohen Lage, das sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barocktrompete" title="Barocktrompete">Clarinblasen</a>, gilt als die hohe Kunst barocker Trompetenmusik. Die Existenz einer mittelalterlichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zugtrompete" title="Zugtrompete">Zugtrompete</a> ist nach wie vor umstritten.</p> <p><img src="../../34/p/jaune.jpg" height=264 width=352 alt="Jaune Toujours 2005" align=right hspace=10 vspace=10> Vom ausgehenden Mittelalter bis ins Barock galt die Trompete als Herrschaftssymbol. Trompeter waren hoch angesehene Beamte. Nur zu hohen kirchlichen Festen war es erlaubt, dass sie mit anderen Musikern zusammen zu anderen Zwecken spielten.</p> <p>Den Übergang zu Ventiltrompeten markieren zahlreiche "chromatisierte" Varianten:</p> <ul> <li>Bei der <i>Stopftrompete</i> handelte es sich um eine Trompete, die mit Hilfe der Hand und der Lippenspannung ein- bis zweieinhalb Töne tiefer gespielt werden konnte. Die Klangqualität litt jedoch stark. Der Ton wurde nicht nur leiser, sondern auch dumpf und matt. Das Verfahren, das sich beim <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Horn_(Musikinstrument)" title="Horn (Musikinstrument)" class="mw-redirect">Waldhorn</a> großer Beliebtheit erfreute, hatte für Trompeten nur geringe Bedeutung.</li> <li>Die <i>Inventionstrompete</i> ist gekennzeichnet durch zwei U-förmige Bögen. Der Vorteil dieser Trompete war, dass man die U-Bögen wechseln konnte. So hatte man hier auch die Möglichkeit von einer Grundstimmung auf weitere Grundstimmungen auszuweichen. Der Nachteil war, dass der Wechsel von einer zur nächsten Grundstimmung zu lange dauerte.</li> <li>Die <i>Fanfarentrompete</i> (ursprünglich ein kurzes, ventilloses Blasinstrument) wurde um <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/1800" title="1800">1800</a> als Signalinstrument in der preußischen Kavallerie eingeführt. Für besondere Anlässe (Ankünden von Paraden oder anderen Ereignissen) kamen später die <i>Heroldstrompeten</i>, Instrumente mit Stoffbehängen, Wimpeln oder Fahnen zur Anwendung.</li> <li>Die <i>Zugtrompete</i> der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stadtpfeifer" title="Stadtpfeifer">Stadtpfeifer</a> (Tromba da tirarsi), verfügte über ein bewegliches Mundrohr, mit dessen Hilfe die Gesamtlänge des Instruments beim Spiel verändert werden konnte. Die <i>Englische Zugtrompete</i> des 19. Jahrhunderts funktionierte ähnlich wie die heutigen Zugposaunen mit einem U-Zug, der zusätzlich mit einem Rückstellmechanismus mit Feder versehen war. Mit solchen Instrumenten war eine chromatische (in Halbtönen fortschreitende) Tonleiter möglich. Doch mit der zunehmenden Virtuosität stieß die Zugtrompete an Ihre Grenzen.</li> <li>Versuche, die Trompete mit Grifflöchern auszustatten, wurden in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gelegentlich unternommen, kamen aber bis in die 90er Jahre nicht über ein Experimentierstadium hinaus. Erst die von Anton Weidinger gebaute <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klappentrompete" title="Klappentrompete">Klappentrompete</a> konnte Publikum und Kritik überzeugen. Für dieses Instrument schrieb <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Haydn" title="Joseph Haydn">Joseph Haydn</a> 1796 sein <i><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trompetenkonzert_Es-Dur_(Haydn)" title="Trompetenkonzert Es-Dur (Haydn)">Trompetenkonzert Es-Dur</a></i>, das bis heute <i>das</i> Standardwerk für Trompeter schlechthin ist. Grifflochsysteme, wie sie heute in der historischen Musikpraxis zum Spiel barocker Trompetenpartien Verwendung finden, sind moderne Adaptionen und haben keine historischen Vorbilder.</li> </ul> <p><img src="../../33/p/bellow.jpg" border="0" width=230 height=153 alt="Bellowhead, www.bellowhead.co.uk" align=left hspace=10 vspace=10> Die aus Schlesien stammenden Musiker <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_St%C3%B6lzel" title="Heinrich Stölzel">Heinrich Stölzel</a> (Hornist) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Bl%C3%BChmel" title="Friedrich Blühmel">Friedrich Blühmel</a> erfanden 1813 die so genannten Drehbüchsenventile, die den Luftstrom umleiten. Seit 1830 ist die heutige Bauform mit drei Ventilen bekannt (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_August_M%C3%BCller" title="Carl August Müller">Carl August Müller</a>, Mainz und F. Sattler, Leipzig). Das heute in der sogenannten Deutschen Trompete gebräuchliche Drehventil erhielt seine endgültige Ausformung vermutlich 1832 bei Joseph Riedl in Wien.</p> <p>Bereits 1831 wurden Ventile in ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Posthorn" title="Posthorn">Posthorn</a> eingebaut, das damit zum <i><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kornett_(Instrument)" title="Kornett (Instrument)">Cornet à pistons</a></i> ( <i>Horn mit Ventilen</i> ) wurde. Mit der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/1837" title="1837">1837</a> patentierten Weiterentwicklung durch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gustave_Auguste_Besson" title="Gustave Auguste Besson" class="mw-redirect">Gustave Auguste Besson</a> wuchs die Beliebtheit dieses <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kornett_(Instrument)" title="Kornett (Instrument)">Kornetts</a> in der Militär- und Salonmusik zu seiner bis heute gängigen Bauform.</p> <p>Der durch das Kornett begonnene Verdrängungsprozess der Trompete aus den Orchestern wurde ab etwa 1890 wieder zugunsten der Trompeten umgekehrt. Die heute gebräuchliche B-Trompete hielt Einzug als Orchestertrompete und löste damit die alte F-Trompete ab.</p> <p>Trompeten (oder ähnliche Instrumente) wurden praktisch immer auch als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fanfare_(Signal)" title="Fanfare (Signal)">Signalinstrumente</a> verwendet. Beispielsweise mussten alle Türmer in den Städten (Signal-)Trompete spielen können. Daraus resultierte eine hohe gesellschaftliche Anerkennung der <i>Trompeter</i>, die sich meist auch finanziell bemerkbar machte. Oftmals waren die Türmer/Trompeter bereits seit dem Mittelalter als Berufsgruppe anerkannt - anders als alle anderen Musiker. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Giuseppe_Verdi" title="Giuseppe Verdi">Verdi</a> ließ für seine Oper <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aida_(Oper)" title="Aida (Oper)">Aida</a> eine spezielle Fanfarentrompete, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aida-Trompete" title="Aida-Trompete">Aida-Trompete</a> herstellen.</p> <p>Aber auch im <i>Militär-Handwerk</i> spielten die Trompeter als Signalgeber (<i>Datenüberträger</i>) eine wichtige Rolle.</p> <p><img src="../../37/p/fanfare.jpg" width=348 height=233 border=0 alt="Fanfare Ciocarlia, Rudolstadt 2008" align=right hspace=10 vspace=10> In den letzten Jahrzehnten ist das Spielen der Trompete sehr populär geworden. Die Nachfrage nach Instrumenten wird heute meist durch große Betriebe mit industrieller Instrumentenproduktion gedeckt. Natürlich gibt es nach wie vor eine Reihe von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Metallblasinstrumentenmacher" title="Metallblasinstrumentenmacher">Blechblasinstrumentenbaumeistern</a> in kleineren <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blechblasinstrument#Hersteller_und_Marken" title="Blechblasinstrument">Firmen</a>, die in der Lage sind, individuell dem Musiker angepasste Instrumente zu bauen.</p> <h2><span class="mw-headline" id="Verwendung_in_der_Musik">Verwendung in der Musik</span></h2> <h3><span class="mw-headline" id="Klassische_Musik">Klassische Musik</span></h3> <h4><span class="mw-headline" id="Solowerke">Solowerke</span></h4> <p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Solokonzert" title="Solokonzert" class="mw-redirect">Solokonzerte</a> für Trompete wurden in der späten Barockzeit sehr beliebt; sie sind zumeist in sehr hoher Lage, da hier auch mit einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barocktrompete" title="Barocktrompete">Barocktrompete</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diatonik" title="Diatonik">diatonisches</a> bzw. im Falle der Zugtrompete <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chromatische_Tonleiter" title="Chromatische Tonleiter">chromatisches</a> Spiel möglich ist. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antonio_Vivaldi" title="Antonio Vivaldi">Vivaldi</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Philipp_Telemann" title="Georg Philipp Telemann">Telemann</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alessandro_Scarlatti" title="Alessandro Scarlatti">Scarlatti</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Haydn" title="Michael Haydn">Michael Haydn</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Sebastian_Bach" title="Johann Sebastian Bach">Bach</a> (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/2._Brandenburgisches_Konzert_(Bach)" title="2. Brandenburgisches Konzert (Bach)">2. Brandenburgisches Konzert</a>) sind hier zu erwähnen. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Friedrich_H%C3%A4ndel" title="Georg Friedrich Händel">Händel</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Sebastian_Bach" title="Johann Sebastian Bach">Bach</a> haben hohe Trompetensoli auch in ihren <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oratorium" title="Oratorium">Oratorien</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Messe_(Musik)" title="Messe (Musik)">Messen</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kantate" title="Kantate">Kantaten</a> verwendet.</p> <p>Ein bekanntes frühklassisches Trompetenkonzert ist jenes von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_Mozart" title="Leopold Mozart">Leopold Mozart</a>. Für die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/1790" title="1790">1790</a> erfundene <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klappentrompete" title="Klappentrompete">Klappentrompete</a> schrieben <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Haydn" title="Joseph Haydn">Joseph Haydn</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Nepomuk_Hummel" title="Johann Nepomuk Hummel">Johann Nepomuk Hummel</a> ihre Konzerte, die bis heute zu den populärsten Werken der Gattung gehören.</p> <p>Wichtige Solokonzerte für die Ventiltrompete komponierten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Arutjunjan" title="Alexander Arutjunjan">Alexander Arutjunjan</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Henri_Tomasi" title="Henri Tomasi">Henri Tomasi</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andr%C3%A9_Jolivet" title="André Jolivet">André Jolivet</a>.</p> <h4><span class="mw-headline" id="Kammermusik">Kammermusik</span></h4> <p><img src="../../30/p/kryner1.gif" height=309 width=323 vspace="5" hspace="15" alt="Global Kryner"align=left hspace=10 vspace=10> In der klassischen Kammermusik ist die Trompete aus zwei Gründen nicht stark vertreten: Zum einen, weil sie als eher lautes Instrument dazu tendiert, die mitmusizierenden Instrumente (wie ein Streichquartett) zu übertönen, zum anderen, weil sie lange Zeit auf das begrenzte Repertoire der Naturtöne beschränkt war. Aus der Renaissance- und Barockzeit allerdings gibt es eine Anzahl von Kammersonaten, die entweder original für <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zink_(Musik)" title="Zink (Musik)">Zink</a> komponiert sind oder die höhere Lage bevorzugen, die auch Bach für seine Werke verwendete.</p> <p>Mit der Einführung der Ventile entstanden auch neue Werke, etwa für Trompete mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klavier" title="Klavier">Klavierbegleitung</a>, aber auch in gemischter Kammermusik des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/20._Jahrhundert" title="20. Jahrhundert">20. Jahrhunderts</a> kommen manchmal Trompeten vor, etwa in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bohuslav_Martin%C5%AF" title="Bohuslav Martino">Bohuslav Martinos</a> <i>Revue de Cuisine</i>. Um <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/1950" title="1950">1950</a> wurde das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blechbl%C3%A4serquintett" title="Blechbläserquintett">Blechbläserquintett</a> populär, für das viele Neukompositionen oder Bearbeitungen geschaffen wurden.</p> <h4><span class="mw-headline" id="Orchester">Orchester</span></h4> <p>Im Barockorchester (vor allem bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Sebastian_Bach" title="Johann Sebastian Bach">Bach</a>) sind, wenn überhaupt, dann zumeist zwei bis vier Trompeten (in der Regel mit Pauken) besetzt, die, oft in höchster Lage, heroische und göttliche Harmonien versinnbildlichen (zum Beispiel in Bachs <i><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Magnificat" title="Magnificat" class="mw-redirect">Magnificat</a></i>).</p> <p>Im klassischen und frühromantischen Orchester (also vor der Entwicklung der Ventile) hatten die zwei Trompeter hauptsächlich die Aufgabe, im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tutti" title="Tutti">Tutti</a> (oft gemeinsam mit einem Paar <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pauke" title="Pauke">Pauken</a>) Grundtöne zu spielen. Manchmal wurden sie aber auch thematisch eingesetzt, etwa bei Themen aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Quarte" title="Quarte">Quarten</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dreiklang" title="Dreiklang">Dreiklangszerlegungen</a>.</p> <p>Die Ventiltrompete (zunächst das Kornett) wurde von den meisten Komponisten aller Länder begeistert aufgenommen und sofort eingesetzt. Für den deutschsprachigen Raum sind hier besonders <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Wagner" title="Richard Wagner">Richard Wagner</a>, (auf den im übrigen die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Holztrompete" title="Holztrompete">Holztrompete</a> zurückgeht), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Bruckner" title="Anton Bruckner">Anton Bruckner</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Strauss" title="Richard Strauss">Richard Strauss</a> (zum Beispiel seine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alpensinfonie" title="Alpensinfonie" class="mw-redirect">Alpensinfonie</a>) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Mahler" title="Gustav Mahler">Gustav Mahler</a> (etwa am Anfang der 5. Sinfonie) zu erwähnen.</p> <p>Im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sinfonisches_Blasorchester" title="Sinfonisches Blasorchester" class="mw-redirect">sinfonischen Blasorchester</a> der Gegenwart sind bis zu vier verschiedene Trompetenstimmen vorhanden, die von ca. 10 Musikern gespielt werden.</p> <h3><span class="mw-headline" id="Jazz">Jazz</span></h3> <p><table align="right" width=320 cellpadding=5 border=5 bgcolor="#ffebcd" bordercolor="#FFF2E6"><tr><td> <h2><span class="mw-headline" id="Literatur">Literatur</span></h2> <ul><font size=-1> <li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Tarr" title="Edward Tarr" class="mw-redirect">Edward Tarr</a>: <i>Die Trompete</i>. Schottverlag, Neuauflage Herbst 2005</li> <li>Enrico Weller: <i>Der Blasinstrumentenbau im Vogtland von den Anfängen bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts</i>. Verein der Freunde und Förderer des Musikinstrumentenmuseums Markneukirchen e.&#160;V. (Hrsg.), 2005, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3895709867" class="internal mw-magiclink-isbn">ISBN 3-89570-986-7</a></li> <li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedel_Keim" title="Friedel Keim">Friedel Keim</a>: <i>Das Trompeter-Taschenbuch</i>. Schottverlag, Mainz 1998</li> <li>Friedel Keim: <i>Das große Buch der Trompete</i>. Schottverlag, Mainz 2005</li> <li>Hugo Pinksterboer: <i>Pocket-Info für Trompete, Posaune, Flügelhorn und Kornett</i>. Schottverlag, Mainz 2001</li> <li>Herbert Schramm: <i>Mein Metallblasinstrument</i>. VEB-Deutscher Verlag für Musik Leipzig, 1981</li> </font></ul> <ul> <li><b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Trompetern" title="Liste von Trompetern">Liste von Trompetern</a></b> </ul> </td></tr></table> <p>Im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jazz" title="Jazz">Jazz</a> ist die Trompete neben dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Saxophon" title="Saxophon">Saxophon</a> wohl das wichtigste Blasinstrument. Schon in der klassischen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/New_Orleans_Jazz" title="New Orleans Jazz">New-Orleans-Jazz</a>-Besetzung ist sie Melodieinstrument, auch aus der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Big_Band" title="Big Band">Big Band</a> ist sie nicht wegzudenken. Wichtige Jazz-Trompeter finden sich auf der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Jazzmusikern" title="Liste von Jazzmusikern">Liste von Jazzmusikern</a> und im Artikel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jazztrompeter" title="Jazztrompeter" class="mw-redirect">Jazztrompeter</a>. Im Jazz wird besonders viel mit Dämpfern gearbeitet und fast nur auf amerikanischen Trompeten mit Pumpventilen gespielt.</p> <h3><span class="mw-headline" id="Popmusik">Popmusik</span></h3> <p>In der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Popmusik" title="Popmusik">Popmusik</a> wird die Trompete oft in einem Bläsersatz mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Posaune" title="Posaune">Posaune</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Saxophon" title="Saxophon">Saxophon</a> verwendet. Ein Beispiel dafür ist das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Farin_Urlaub" title="Farin Urlaub">Farin Urlaub</a>-Racing Team.</p> <table bgcolor="#ffebcd" align=center width=560 cellpadding=10 border=20 bordercolor="#FFF2E6"> <tr><td> <img src="../../35/p/wiki.jpg" width=128 height=96 border=1 alt="" align=right hspace=10> <img src="../../35/p/gnu.gif" width=100 height=98 border=1 alt="" align=left hspace=10> <font size=-1><i> Aus <a href="http://de.wikipedia.org">Wikipedia, der freien Enzyklopädie</a> [<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trompete">de.wikipedia.org/wiki/Trompete</a>]. Ihr Inhalt steht unter der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:GNU_Free_Documentation_License">GNU-Lizenz für freie Dokumentation</a>.<br><br> Stand: Februar 2010. </i></font></td></tr> </table> <p><font size=-1><b>Photo Credits:</b><i> (1) <a HREF="http://www.randymillerprints.com/NEFRbook.htm">New England Fiddler's Repertoire</a>, (6) <a href="http://www.los-gigantes.de">Los Gigantes</a> (7) <a HREF="http://www.kingnaatveliov.com.mk/">King Naat Veliov</a> (9) <a HREF="http://www.bellowhead.co.uk/">Bellowhead</a> (11) <a HREF="http://www.globalkryner.at/">Global Kryner</a> (from website); (2) Trompete, (13) Wikipedia Logo (by <a href="http://de.wikipedia.org">Wikipedia</a>); (3) <a HREF="http://www.haindling.de/">Haindling</a> (by <a href="http://www.tff-rudolstadt.de/">TFF.Rudolstadt</a>); (4) <a href="http://www.markustuerk.de/">Furiosef</a> (10) <a href="http://www.fanfare-ciocarlia.com">Fanfare Ciocarlia</a> (by Tom Kamphans); (5) Decky O'Dwyer & Donnchadh Gough (by Sean Laffey); (8) <a HREF="http://www.choux.net">Jaune Toujours</a> (by Walkin' T:-)M); (12) GNU Logo (by <a href="http://www.gnu.org/">GNU Project</a>). </i></font> <br><br> <hr color="#ff0000"> <p><table align="center" bgcolor="#ffebcd" cellpadding=20 border=5 bordercolor="#FFF2E6"> <tr><td> <p><center> <font size=4> <a HREF="index.html#up">Zurück zum FolkWorld-Inhalt</a><br> <a HREF="../e/index.html#up">Zur englischen FolkWorld</a> </font> </center> </td></tr> </table> <p> <font size=-1>&#169; <a HREF="../../fw/staff.html">The Mollis</a> - Editors of <font face="Maiandra GD">FolkWorld</font>; Published 03/2010</font> <p><FONT FACE="Arial" SIZE=-2>All material published in FolkWorld is &#169; The Author via FolkWorld. 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